FAQ

Häufig gestellte Fragen an die Feuerpolizei

Architekten/Fachplaner

Die Feuerpolizei legt die Brandschutzauflagen im Baubewilligungsverfahren für alle Bauten und Anlagen mit Ausnahme des reinen Wohnungsbaus fest. Das Festsetzen der Brandschutzauflagen im reinen Wohnungsbau bis zur Hochhausgrenze fällt in den Zuständigkeitsbereich des Bau- und Gastgewerbeinspektorats .
Für die Prüfung zur Erteilung einer Einzelzulassung sind der Feuerpolizei folgende Unterlagen per Post einzureichen:
  • Schriftliches und unterzeichnetes Gesuch bzw. Antrag für eine Einzelzulassung
  • Grundrisspläne mit dem genauen Standort des Bauteils, für das eine Einzelzulassung nötig ist
  • Unterzeichnete Stellungnahme des Zulassungsinhabers des Basisbauteils
  • VKF-Anwendungs-Nr. der Basisbauteilprüfung
  • Detailpläne
Zur Erlangung einer Bewilligung für einen dämmschichtbildenden Brandschutzanstrich sind der Feuerpolizei folgende Unterlagen einzureichen:
  • Vollständig ausgefülltes und unterzeichnetes "Bewilligungsgesuch für die Anwendung dämmschichtbildender Brandschutzsysteme auf Stahl". Sie erhalten dieses Formular beim Stahlbau Zentrum Schweiz SZS .
  • Grundrisspläne mit dem genauen Standort des Bauteils, für das eine Bewilligung nötig ist
  • VKF-Anwendungs-Nr. des zu verwendenden dämmschichtbildenden Brandschutzanstrichs
  • Detailpläne
  Gebäude geringer Höhe Gebäude mittlerer Höhe Hochhäuser
Wohnen, Büro, Schule, Parking (über Terrain, im 1. oder 2. UG), Landwirtschaft, Industrie und Gewerbe mit q bis 1'000 MJ/m² QSS 1 QSS 1 QSS 2
Beherbergungsbetriebe [b] und [c], Räume mit grosser Personenbelegung (> 300), Verkaufsgeschäfte, Parking (unter Terrain im 3. UG oder tiefer), Industrie und Gewerbe mit q über 1'000 MJ/m², Hochregallager QSS 2 QSS 2 QSS 3
Beherbergungsbetriebe [a], Bauten mit unbekannter Nutzung QSS 2 QSS 3 QSS 3
Anforderung QSS 1: Angewandtes Wissen in Qualitätssicherung bei Projektierung und Realisation. Gute Kenntnisse der Brandschutzvorschriften und der behördlichen Abläufe. Fachkenntnisse für das Erstellen von Brandschutzplänen und die projektspezifische Umsetzung der Brandschutzvorschriften.
Anforderung QSS 2: Brandschutzfachmann VKF oder gleichwertige Ausbildung.
Anforderung QSS 3: Brandschutzexperte VKF oder gleichwertige Ausbildung.
Die Installation einer Brandmeldeanlage (BMA) oder Sprinkleranlage (SPA) ist der Feuerpolizei Basel-Stadt wie folgt zu melden:
  1. Anmeldung der BMA/SPA an die IG TUS;
  2. "Aufschaltauftrag" durch die IG TUS, 2 Monate vor dem Aufschalttermin. Nach Eingang eines "Aufschaltauftrags" kann die BMA oder SPA frühestens nach 3 Wochen aufgeschaltet werden;
  3. "Aufschaltbrief" durch Ersteller, 3 Wochen vor der Aufschaltung;
  4. "Installations-Attest" durch den Ersteller vor der Abnahmeprüfung durch die Prüfstelle. Es gilt das Merkblatt "Errichten und Betreiben von Brandmelde- und Löschanlagen im Kanton Basel-Stadt".
  1. Antrag um Demontage der Brandmelde-/Sprinkleranlage mit schriftlicher Risikobeurteilung bei der Feuerpolizei Basel-Stadt;
  2. Abschaltung/Demontage durch die zuständige Errichterfirma, welche die definitive Ausserbetriebsetzung bei der IG TUS anmeldet;
  3. IG TUS nimmt Rücksprache mit der Feuerpolizei Basel-Stadt, ob die Anlage definitiv ausser Betrieb genommen werden darf;
  4. Errichterfirma unterzeichnet den mit "Kündigung" bezeichneten AlarmNet-Abschaltbrief und sendet ihn an die Feuerpolizei Basel-Stadt, diese informiert die Berufsfeuerwehr Basel-Stadt;
  5. Vollständige Demontage der Anlage durch die Errichterfirma bzw. die zuständige Elektrofirma.

Mieter/Vermieter

Die Treppenhäuser in mehrgeschossigen Gebäuden dienen nicht nur als Verkehrs- und Fluchtwege der Bewohner, sondern werden von Feuerwehr und Sanität auch als Rettungswege benutzt. Deshalb dürfen im Treppenhaus weder Möbel, Pflanzen und Altpapier noch andere Gegenstände abgestellt oder gelagert werden.
Im Kellerabteil dürfen keine leicht entflammbaren Stoffe wie Benzin oder Flüssiggas aufbewahrt werden.
Sofern es in der Hausordnung nicht grundsätzlich verboten ist, darf in Einstellräumen für Fahrzeuge (Parkings) max. ein Satz Reifen pro Fahrzeug aufbewahrt werden, dazu Dachträger etc. sowie Sportgeräte.
Der Reinigungsturnus eines Kamins richtet sich nach dem verwendeten Brennstoff und der Art der Heizungsanlage. Detaillierte Angaben entnehmen Sie bitte unserem Merkblatt "Reinigung und Kontrolle von Heizungsanlagen".